Ein Raum wirkt dunkel, unruhig oder schlicht nicht mehr zeitgemäß. Der erste Gedanke führt dann schnell zu neuen Möbeln oder einer anderen Wandfarbe. Dabei nimmt der Boden eine viel größere Fläche ein und prägt den Gesamteindruck entsprechend stark. Bei einer Modernisierung kann ein neuer Bodenbelag deshalb schon viel verändern, ohne den gesamten Raum neu gestalten zu müssen. Damit das Ergebnis auch im Alltag überzeugt, sollte die Auswahl allerdings nicht nur nach Farbe und Preis erfolgen. Nutzung, Verlegeart und Pflege spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Erst den Raum betrachten, dann um das Design kümmern
Ein heller Boden kann kleinere Räume direkt offener erscheinen lassen. Dunkle Dekore schaffen dagegen stärkere Kontraste zu hellen Wänden und Möbeln. Neben der Farbe beeinflusst auch die Verlegerichtung die Raumwirkung. Längs verlegte Dielen können einen Raum zum Beispiel optisch strecken. Bei schmalen Zimmern lässt sich durch eine andere Ausrichtung wiederum mehr Breite erzeugen. Deshalb hilft es, vor dem Kauf nicht nur einzelne Muster anzusehen. Auch die Größe des Raumes und der Lichteinfall sollten bestenfalls berücksichtigt werden.
Den Belag an das jeweilige Zimmer anpassen
Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich: Im Schlafzimmer wird ein Boden meist weniger beansprucht als im Flur. Dort kommen Straßenschuhe zum Einsatz und Schmutz wird von draußen hereingetragen. In Küche oder Eingangsbereich sollte zusätzlich auf eine pflegeleichte Oberfläche geachtet werden. Für Räume mit Fußbodenheizung ist wiederum zu prüfen, ob der ausgewählte Belag dafür freigegeben ist. Laminat kann für normal beanspruchte Wohnräume eine preislich interessante Lösung sein. Vinyl bietet sich durch seine pflegeleichten Eigenschaften für viele Bereiche an. Parkett bringt eine Oberfläche aus echtem Holz in den Raum, benötigt dafür eine passende Pflege.
Beim Online-Kauf noch genauer rechnen
Bodenbeläge werden meist nach Quadratmetern kalkuliert. Die reine Raumfläche reicht für die Bestellung allerdings nicht aus. Beim Schneiden entsteht Verschnitt, weshalb etwas zusätzliches Material eingeplant werden sollte. Vor dem Kauf ist daher eine genaue Vermessung wichtig. Nischen und verwinkelte Bereiche gehören ebenfalls in die Berechnung. Bei komplizierten Grundrissen fällt der Materialbedarf entsprechend höher aus. Wenn man bei Traumboden24 Bodenbeläge günstig online kaufen möchte, findet man unterschiedliche Bodenarten und Dekore für verschiedene Wohnbereiche. Ein Preisvergleich sollte dabei natürlich stets auf Basis des tatsächlichen Bedarfs an Quadratmetern erfolgen. So lässt sich besser einschätzen, was der neue Boden für den gesamten Raum kostet.
Auch der Untergrund gehört mit zur Planung
Der schönste Belag hilft leider nur wenig, wenn der eigentliche Untergrund nicht vorbereitet wurde. Unebenheiten können später schnell sichtbar werden oder die Verlegung erschweren. Vorhandene Böden müssen deshalb auf ihren Zustand geprüft werden. Je nach Material kann zusätzlich eine Trittschalldämmung erforderlich sein. Sockelleisten und Übergangsprofile gehören ebenfalls zur Kalkulation. Diese Positionen wirken einzeln klein, erhöhen zusammen aber die Gesamtkosten.
Reservematerial nicht gleich entsorgen
Nach dem Verlegen bleiben oftmals einzelne Dielen oder Paneele übrig. Ein kleiner Vorrat ist also durchaus praktisch. Wenn später eine Stelle beschädigt wird, steht passendes Material für den Austausch bereit. Jahre später exakt dasselbe Dekor nachzukaufen, kann dagegen eher schwierig sein. Ein neuer Boden sollte deshalb nicht nur nach dem ersten optischen Eindruck ausgewählt werden.
Wenn man die Raumwirkung und Beanspruchung berücksichtigt und den Materialbedarf sauber berechnet, schafft man eine Grundlage, die auch nach der Modernisierung langfristig zum Raum passt.