Willkommen in der Welt der Immobilien: Dein Zuhause, deine Zukunft, dein Kapital

Es gibt kaum ein Thema, das so viele Emotionen weckt wie Immobilien. Es geht hier nicht nur um Steine, Beton und Mörtel. Es geht um den Ort, an dem du deine Kinder aufwachsen siehst. Es geht um die Wände, die deine sicherste Altersvorsorge bilden. Es geht um das Projekt, in dem du deine Kreativität bei einer Modernisierung voll ausleben kannst. Bei Modernisiert.com verstehen wir genau diese Leidenschaft. Egal, ob du gerade den Traum vom Eigenheim träumst, eine Immobilie verkaufen möchtest oder mitten in der Planung einer umfassenden Sanierung steckst – hier findest du das Wissen, das dich weiterbringt.

Nichts gefunden

Leider konnten wir nichts Passendes finden. Vielleicht ist eine Suche erfolgreicher.

Eine Immobilie ist meist die größte Investition im Leben. Sie ist ein Anker in stürmischen Zeiten und ein Sprungbrett für den Vermögensaufbau. Doch der Markt ist komplex, die Gesetze ändern sich, und die Möglichkeiten der Modernisierung scheinen endlos. Wir nehmen dich an die Hand und führen dich durch den Dschungel aus Finanzierung, Baurecht, Energieeffizienz und Inneneinrichtung. Mach es dir gemütlich, denn jetzt starten wir gemeinsam in deine Immobilien-Zukunft.

Der Weg zum Eigenheim: Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Der Gedanke beginnt oft schleichend. Vielleicht ist die jetzige Mietwohnung zu eng geworden, oder der Wunsch nach einem eigenen Garten wird immer lauter. Der Kauf einer Immobilie ist ein Meilenstein. Doch bevor du den Champagner köpfst, steht eine gründliche Analyse an. Der Markt bietet eine immense Vielfalt: Eigentumswohnungen in der Stadt, freistehende Einfamilienhäuser auf dem Land, charmante Reihenhäuser oder moderne Lofts. Was passt wirklich zu deinem Lebensstil?

Die Standortanalyse: Mehr als nur eine Adresse

Man sagt immer: „Lage, Lage, Lage“. Und das stimmt. Aber die „richtige“ Lage ist subjektiv. Während für den Investor die Makro-Lage mit Wirtschaftsdaten und Bevölkerungswachstum zählt, ist für dich die Mikro-Lage entscheidend. Wie weit ist es zum nächsten Supermarkt? Gibt es Schulen und Kindergärten in fußläufiger Entfernung? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? Aber achte auch auf Details, die oft vergessen werden: Wie ist der Sonnenverlauf auf dem Grundstück? Liegt das Schlafzimmer zur ruhigen Gartenseite? Wie sieht der Bebauungsplan der Nachbargrundstücke aus – könnte dir in zwei Jahren ein Wohnblock die Aussicht verbauen?

Nimm dir Zeit, die Nachbarschaft zu verschiedenen Tageszeiten zu besuchen. Ein Viertel, das am Sonntagvormittag idyllisch wirkt, kann im Berufsverkehr am Montagmorgen ganz anders aussehen. Sprich, wenn möglich, mit Nachbarn. Sie sind oft die ehrlichste Informationsquelle über die Wohngegend.

Altbau oder Neubau: Eine Entscheidung des Herzens und des Geldbeutels

Hier scheiden sich die Geister. Der Altbau besticht durch Charme, hohe Decken, Stuck und Geschichte. Er hat Seele. Ein Neubau hingegen bietet modernste Technik, hohe Energieeffizienz und Gewährleistung durch den Bauträger. Damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, haben wir die wichtigsten Aspekte gegenübergestellt:

Kriterium Altbau (Bestandsimmobilie) Neubau (Erstbezug)
Charme & Atmosphäre Oft einzigartig, „eingewachsenes“ Umfeld, Geschichte. Modern, clean, kann anfangs steril wirken, Gestaltung noch offen.
Energieeffizienz Oft Sanierungsbedarf (Dämmung, Fenster, Heizung). Neuester Stand der Technik (Wärmepumpe, Solaranlage), niedrige Nebenkosten.
Kaufpreis Oft günstiger im Einstieg, aber Rücklagen für Sanierung nötig. Höherer Kaufpreis, dafür in den ersten Jahren kaum Instandhaltungskosten.
Verfügbarkeit Sofort oder kurzfristig beziehbar (nach Kaufabwicklung). Oft lange Wartezeiten bis zur Fertigstellung (Bauphase).
Risiko Versteckte Mängel möglich (Substanzrisiko). Bauträgerinsolvenz oder Bauverzögerungen möglich.

Egal wie du dich entscheidest: Prüfe die Substanz genau. Bei Bestandsimmobilien ist ein Baugutachter gut investiertes Geld. Er sieht Feuchtigkeitsschäden im Keller, marode Dachstühle oder veraltete Elektrik, die für den Laien unsichtbar bleiben.

Immobilienverkauf: Strategie für den maximalen Erfolg

Es gibt viele Gründe, eine Immobilie zu verkaufen. Eine Scheidung, ein Erbe, der beruflich bedingte Umzug oder der Wunsch, sich im Alter zu verkleinern. Der Verkauf ist oft emotional belastend, denn du trennst dich von Erinnerungen. Doch um den besten Preis zu erzielen, musst du lernen, dein Haus als Produkt zu sehen. Ein Produkt, das am Markt bestehen muss und dessen Vorzüge perfekt inszeniert werden wollen.

Der richtige Preis: Marktwertanalyse

Der häufigste Fehler beim privaten Immobilienverkauf ist eine falsche Preissetzung. Setzt du den Preis zu hoch an, wird deine Immobilie zum „Ladenhüter“. Potenzielle Käufer werden misstrauisch, wenn ein Haus monatelang online ist. Musst du den Preis dann senken, wirkt das wie ein Eingeständnis von Mängeln. Setzt du den Preis zu niedrig an, verschenkst du bares Geld. Eine professionelle Wertermittlung ist daher unabdingbar. Hier fließen Bodenrichtwerte, Baujahr, Ausstattung, Zustand und Vergleichspreise ähnlicher Objekte in der Umgebung ein. Sei realistisch und lass dich nicht von emotionalem Wert leiten – der Käufer zahlt für die Steine und die Lage, nicht für deine Erinnerungen.

Home Staging: Das Auge kauft mit

Stell dir vor, du betrittst ein Hotelzimmer. Es ist sauber, hell, freundlich und nicht mit persönlichen Gegenständen überladen. Genau dieses Gefühl muss deine Immobilie bei der Besichtigung vermitteln. Home Staging ist die Kunst, Räume so herzurichten, dass sich möglichst viele Interessenten darin wohlfühlen. Das bedeutet:

  • Entrümpeln: Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, sollte raus. Weniger Möbel lassen Räume größer wirken.
  • Entpersonalisieren: Familienfotos, Urkunden an der Wand oder die Zahnbürstensammlung im Bad müssen verschwinden. Der Käufer soll sich sein Leben im Haus vorstellen, nicht deins betrachten.
  • Licht ins Dunkel: Putze die Fenster, zieh die Vorhänge auf, tausche dunkle Glühbirnen gegen helle aus. Licht ist einer der wichtigsten Verkaufsfaktoren.
  • Kleine Reparaturen: Der tropfende Hahn, die quietschende Tür oder der Riss in der Tapete suggerieren einen Investitionsstau. Behebe diese Kleinigkeiten vor dem ersten Besichtigungstermin.

Ein professionell aufbereitetes Exposé mit hochwertigen Weitwinkel-Fotos (aber nicht verzerrt!) und einem emotionalen, aber ehrlichen Text ist der erste Kontaktpunkt. Hier entscheidet sich innerhalb von Sekunden, ob ein Interessent anruft oder weiterklickt.

Modernisierung und Sanierung: Den Wert nachhaltig steigern

Du hast deine Traumimmobilie gefunden, aber sie ist in die Jahre gekommen? Oder du lebst schon lange in deinem Haus und merkst, dass die Energiekosten explodieren? Dann ist Modernisiert.com genau dein Partner. Eine Modernisierung ist mehr als nur Kosmetik; sie ist eine Investition in Wohnkomfort, Klimaschutz und Werterhalt.

Energieeffizienz: Das Gebot der Stunde

Angesichts steigender Energiepreise und strengerer gesetzlicher Vorgaben (wie dem Gebäudeenergiegesetz GEG) führt an der energetischen Sanierung kein Weg vorbei. Aber wo fängt man an? Die Gebäudehülle ist meist der erste Schritt. Ein ungedämmtes Dach oder eine schlecht isolierte Fassade sind wahre Energiefresser. Durch eine fachgerechte Dämmung kannst du den Wärmeverlust drastisch reduzieren.

Ebenso wichtig sind die Fenster. Alte einfach- oder zweifachverglaste Fenster lassen nicht nur Wärme raus, sondern auch Kälte rein. Moderne Dreifachverglasung sorgt für Behaglichkeit und Ruhe. Und dann ist da natürlich die Heizung. Der Abschied von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas ist eingeleitet. Wärmepumpen, oft in Kombination mit einer Fußbodenheizung, sind heute der Goldstandard im Neubau und auch in vielen Altbauten realisierbar. Unterstützt durch Solarthermie oder eine Photovoltaikanlage auf dem Dach machst du dich unabhängiger von den Versorgern.

Smart Home: Wohnen in der Zukunft

Modernisierung heißt heute auch Digitalisierung. Ein Smart Home nimmt dir Arbeit ab und sorgt für Sicherheit. Stell dir vor, die Heizung regelt sich automatisch runter, wenn du das Haus verlässt. Die Jalousien fahren bei zu starker Sonneneinstrahlung selbstständig herunter, um die Räume kühl zu halten. Und über dein Smartphone siehst du auch im Urlaub, wer gerade an deiner Haustür klingelt. Vernetzte Rauchmelder, intelligente Beleuchtungssysteme und Sprachassistenten erhöhen den Komfort und können sogar helfen, Energie zu sparen. Eine moderne Elektroinstallation ist die Basis dafür – plane also genügend Leerrohre und Netzwerkdosen ein, wenn du sanierst.

Barrierefreiheit: Heute schon an morgen denken

Ein Aspekt, der oft verdrängt wird, ist das Älterwerden. Eine Modernisierung ist der perfekte Zeitpunkt, um Barrieren abzubauen. Eine bodengleiche Dusche sieht nicht nur schick und modern aus, sie ist auch im Alter oder bei Verletzungen Gold wert. Breitere Türen, der Verzicht auf Schwellen und eine gute Ausleuchtung aller Wege machen deine Immobilie zukunftssicher. Ein barrierefreies Bad steigert zudem den Wiederverkaufswert erheblich, da die Zielgruppe der potenziellen Käufer wächst.

Finanzierung: Das Fundament deines Traums

Ohne Moos nichts los – das gilt besonders am Immobilienmarkt. Eine solide Finanzierung ist das A und O, damit der Traum vom Haus nicht zum Albtraum wird. Die Zeiten der Nullzinsen sind vorbei, weshalb eine kluge Strategie heute wichtiger denn je ist.

Eigenkapital und Budgetplanung

Bevor du auf die Suche gehst, musst du deinen finanziellen Rahmen kennen. Mach einen Kassensturz. Wie viel Eigenkapital hast du wirklich zur Verfügung? Experten raten dazu, mindestens die Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Makler) aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Besser sind 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital. Das sichert dir nicht nur bessere Zinskonditionen bei der Bank, sondern reduziert auch deine monatliche Belastung.

Erstelle eine ehrliche Haushaltsrechnung. Was kommt monatlich rein, was geht raus? Bedenke dabei nicht nur die offensichtlichen Kosten, sondern auch Rücklagen für Urlaub, Auto und Instandhaltung der neuen Immobilie. Deine monatliche Rate für den Kredit sollte 35 bis 40 Prozent deines Nettohaushaltseinkommens nicht übersteigen, damit noch Luft zum Atmen bleibt.

Fördermittel nutzen: Geschenktes Geld vom Staat

Deutschland ist ein Land der Förderungen, man muss sie nur finden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten zahlreiche Programme an. Egal ob du baust, kaufst oder sanierst – oft gibt es zinsgünstige Kredite oder direkte Zuschüsse. Besonders energieeffizientes Bauen und Sanieren wird stark gefördert. Auch für den altersgerechten Umbau oder den Einbruchschutz gibt es Unterstützung. Informiere dich unbedingt vor Beginn der Maßnahmen, da Anträge oft im Vorfeld gestellt werden müssen. Auch viele Bundesländer und Kommunen haben eigene Fördertöpfe, etwa für junge Familien („Jung kauft Alt“).

Zinsbindung und Tilgung

Sicherheit oder Flexibilität? Bei der Baufinanzierung legst du fest, wie lange der Zinssatz festgeschrieben wird. Üblich sind 10, 15 oder sogar 20 Jahre. Eine lange Zinsbindung gibt dir Planungssicherheit – du weißt genau, was du in 15 Jahren zahlst. Dafür verlangt die Bank meist einen leichten Zinsaufschlag. In Phasen niedriger Zinsen lohnt sich eine lange Bindung. Ist das Zinsniveau hoch, kann eine kürzere Bindung spekulativ sinnvoll sein, birgt aber das Risiko steigender Zinsen bei der Anschlussfinanzierung.

Achte auch auf die Tilgung. Eine zu niedrige Tilgung (z.B. 1 %) führt dazu, dass du über Jahrzehnte Schulden hast. Versuche, mindestens 2 bis 3 Prozent zu tilgen. Sondertilgungsrechte sind ebenfalls wichtig: Sie erlauben dir, etwa bei einer Bonuszahlung oder einem Erbe, den Kredit schneller zurückzuzahlen, ohne Vorfälligkeitsentschädigung.

Rechtliches & Bürokratie: Sicher durch den Paragraphen-Dschungel

Immobilienkauf ist in Deutschland stark reglementiert. Das schützt Käufer und Verkäufer, sorgt aber auch für viel Papierkram. Der wichtigste Akteur hierbei ist der Notar. Ohne ihn geht gar nichts. Immobilienkaufverträge müssen in Deutschland notariell beurkundet werden.

Der Kaufvertrag und der Notartermin

Der Notar ist neutral. Er entwirft den Kaufvertrag und stellt sicher, dass beide Parteien rechtlich abgesichert sind. Er prüft das Grundbuch: Ist der Verkäufer wirklich der Eigentümer? Gibt es Lasten wie Wegerechte oder Grundschulden, die übernommen oder gelöscht werden müssen? Vor dem Termin erhältst du einen Entwurf. Lies ihn gründlich! Verstehst du Passagen nicht, frag den Notar. Er ist zur Erklärung verpflichtet. Geregelt werden hier Kaufpreis, Zahlungsmodalitäten, Übergabetermin und der Umgang mit Mängeln. Mit der Unterschrift ist der Kauf besiegelt.

Das Grundbuch: Der Ausweis der Immobilie

Das Grundbuch ist das Register, in dem alle Eigentumsverhältnisse an Grundstücken geregelt sind. Nach dem Notartermin sorgt der Notar dafür, dass eine „Auflassungsvormerkung“ eingetragen wird. Das ist quasi eine Reservierung für dich, damit der Verkäufer das Haus nicht noch einmal an jemand anderen verkaufen kann. Erst wenn du den Kaufpreis gezahlt hast und das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung (nach Zahlung der Grunderwerbsteuer) geschickt hat, wirst du als endgültiger Eigentümer ins Grundbuch eingetragen.

Nebenkosten nicht unterschätzen

Viele Käufer schauen nur auf den Kaufpreis und vergessen die Kaufnebenkosten. Diese variieren je nach Bundesland, können aber bis zu 15 % des Kaufpreises ausmachen. Dazu gehören:

  • Grunderwerbsteuer: Je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 %.
  • Notar- und Grundbuchkosten: Ca. 1,5 % bis 2,0 %.
  • Maklerprovision: Wenn ein Makler involviert ist, teilen sich Käufer und Verkäufer meist die Kosten (insgesamt oft zwischen 3,57 % und 7,14 %).

Diese Kosten können nicht über den Immobilienkredit für den Kaufpreis finanziert werden (bzw. nur zu sehr schlechten Konditionen) und müssen daher als Eigenkapital vorhanden sein.

Immobilien als Kapitalanlage: Vermögen aufbauen

Nicht jeder kauft eine Immobilie, um selbst darin zu wohnen. Das „Betongold“ ist eine beliebte Kapitalanlage. Die Idee: Die Mieteinnahmen decken die Kreditrate und die Bewirtschaftungskosten, und nach der Abzahlung gehört dir eine lastenfreie Immobilie, die dein Einkommen aufbessert. Zudem profitierst du von möglichen Wertsteigerungen.

Rendite vs. Risiko

Bei einer Kapitalanlage zählt vor allem die Rendite. Die Bruttomietrendite (Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis mal 100) gibt einen ersten Anhaltspunkt. Werte ab 4 % gelten oft als solide, sind aber in Top-Lagen wie München oder Hamburg kaum noch zu finden. Dort setzt man eher auf Wertsteigerung als auf laufende Rendite. In B- oder C-Lagen (kleinere Städte, Randgebiete) sind die Renditen oft höher, aber das Leerstandsrisiko ist größer.

Vermieterpflichten

Vermieter zu sein bedeutet auch Arbeit. Du bist verantwortlich für die Instandhaltung. Geht die Heizung kaputt, musst du dich kümmern. Du musst eine korrekte Nebenkostenabrechnung erstellen und dich mit dem Mietrecht auseinandersetzen. Natürlich kannst du eine Hausverwaltung beauftragen, doch das schmälert deine Rendite. Überlege dir gut, ob du der Typ dafür bist oder ob du lieber in pflegeleichtere Anlageformen (wie Immobilienfonds oder REITs) investierst.

Steuerliche Aspekte

Der Staat greift dir als Vermieter unter die Arme. Du kannst Schuldzinsen, Abschreibungen (AfA) und Erhaltungskosten von der Steuer absetzen. Das kann deine Steuerlast deutlich senken. Verkauft du die Immobilie nach einer Spekulationsfrist von zehn Jahren wieder, ist der Gewinn komplett steuerfrei – ein fast einzigartiges Privileg in der deutschen Steuerlandschaft.

Leben in der Immobilie: Wartung und Instandhaltung

Herzlichen Glückwunsch, du bist Eigentümer! Doch damit ist die Arbeit nicht vorbei. Ein Haus ist wie ein lebender Organismus, der Pflege braucht. Werterhalt ist das Stichwort. Lege dir monatlich Geld zurück für die Instandhaltungsrücklage. Als Faustregel gilt: 1 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche pro Monat bei neueren Häusern, bei älteren deutlich mehr. So trifft dich eine kaputte Dachrinne oder ein defekter Boiler nicht unvorbereitet.

Regelmäßige Wartung spart langfristig Geld. Lass die Heizung jährlich prüfen, reinige die Dachrinnen im Herbst vom Laub und kontrolliere Silikonfugen im Bad, um Wasserschäden zu vermeiden. Eine gepflegte Immobilie steigert nicht nur dein Wohlbefinden, sondern sichert auch dein investiertes Kapital.

Egal ob Kauf, Verkauf, Sanierung oder Finanzierung – der Immobilienmarkt ist dynamisch und spannend. Mit der richtigen Vorbereitung, etwas Geduld und den passenden Partnern an deiner Seite wird dein Immobilienprojekt ein Erfolg. Wir von Modernisiert.com begleiten dich gerne auf diesem Weg, geben Impulse und sorgen dafür, dass du informierte Entscheidungen triffst. Denn am Ende des Tages sollst du sagen können: Hier bin ich zuhause, hier fühle ich mich sicher.

Häufige Fragen zum Thema Immobilien

Wie viel Eigenkapital brauche ich wirklich für den Hauskauf?

Grundsätzlich gilt: Je mehr, desto besser. Als absolute Untergrenze solltest du die Kaufnebenkosten (ca. 10-15 % des Kaufpreises für Notar, Steuer, Makler) aus eigenen Mitteln bezahlen können. Empfehlenswert ist es, zusätzlich etwa 20 % des eigentlichen Kaufpreises als Eigenkapital einzubringen. Das sichert dir deutlich bessere Zinsen und reduziert das Risiko der Bank, was wiederum deine monatliche Belastung senkt. Eine „110%-Finanzierung“ (Kaufpreis plus Nebenkosten komplett über Kredit) ist zwar theoretisch möglich, aber sehr teuer und riskant.

Was ist der Unterschied zwischen Nutzfläche und Wohnfläche?

Die Wohnfläche umfasst alle Räume, die tatsächlich zum Wohnen dienen (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Küche, Flur). Flächen unter Dachschrägen werden oft nur anteilig berechnet, ebenso Balkone und Terrassen (meist zu 25 % oder 50 %). Die Nutzfläche hingegen schließt auch Bereiche ein, die nicht direkt bewohnt werden, aber nutzbar sind, wie Kellerräume, Dachböden, Garagen oder der Heizungskeller. Beim Immobilienkauf ist der Quadratmeterpreis meist auf die Wohnfläche bezogen, daher ist eine genaue Berechnung nach der Wohnflächenverordnung wichtig.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf meinem Dach noch?

Ja, in den allermeisten Fällen lohnt sich eine PV-Anlage nach wie vor, auch wenn die Einspeisevergütung gesunken ist. Der Fokus liegt heute auf dem Eigenverbrauch. Da Strom vom Versorger deutlich teurer ist als die Gestehungskosten deines eigenen Solarstroms, sparst du mit jeder selbst genutzten Kilowattstunde bares Geld. In Kombination mit einem Batteriespeicher und eventuell einem Elektroauto oder einer Wärmepumpe maximierst du den Eigenverbrauch und damit die Rentabilität der Anlage. Zudem steigerst du den Wert der Immobilie.

Was passiert, wenn ich meine Kreditrate nicht mehr zahlen kann?

Solltest du in Zahlungsschwierigkeiten geraten (z.B. durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit), ist der erste und wichtigste Schritt: Sprich sofort mit deiner Bank! Versteck dich nicht. Banken haben oft ein Interesse daran, eine Zwangsversteigerung zu vermeiden. Mögliche Lösungen können eine vorübergehende Tilgungsaussetzung, eine Verlängerung der Laufzeit zur Senkung der Rate oder eine Umschuldung sein. Eine Restschuldversicherung, die oft beim Kreditabschluss angeboten wird, kann in bestimmten Fällen einspringen, ist aber oft teuer und hat viele Ausschlussklauseln.

Muss ich beim Verkauf einer Immobilie Steuern zahlen?

Das kommt darauf an. Wenn du die Immobilie selbst bewohnt hast (im Jahr des Verkaufs und den beiden vorangegangenen Jahren), ist der Verkaufsgewinn steuerfrei. Wenn du die Immobilie vermietet hast, gilt eine Spekulationsfrist von 10 Jahren. Verkaufst du innerhalb dieser 10 Jahre nach Erwerb, musst du den Gewinn mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern. Verkaufst du nach Ablauf der 10 Jahre, ist der Gewinn steuerfrei. Eine Ausnahme ist der gewerbliche Grundstückshandel: Wer mehr als drei Objekte innerhalb von fünf Jahren verkauft, wird vom Finanzamt oft als gewerblicher Händler eingestuft und muss Gewerbesteuer zahlen.

Was ist ein Energieausweis und brauche ich ihn zwingend?

Der Energieausweis ist ein Dokument, das Daten zur Energieeffizienz und zu den anfallenden Energiekosten eines Gebäudes liefert. Ja, bei Verkauf oder Neuvermietung einer Immobilie ist der Eigentümer gesetzlich verpflichtet, dem Interessenten einen gültigen Energieausweis vorzulegen (spätestens bei der Besichtigung). Es gibt den Bedarfsausweis (theoretischer Energiebedarf basierend auf Bauweise) und den Verbrauchsausweis (basierend auf dem tatsächlichen Verbrauch der letzten drei Jahre). Welchen du brauchst, hängt vom Baujahr und der Anzahl der Wohneinheiten ab. Fehlt der Ausweis, drohen Bußgelder.

Welche Versicherungen brauche ich als Hausbesitzer unbedingt?

Absolut unverzichtbar ist die Wohngebäudeversicherung. Sie schützt vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Dringend empfohlen ist zudem der Einschluss einer Elementarschadenversicherung (für Überschwemmung, Erdbeben, Schneedruck), da Unwetterereignisse zunehmen. Als Bauherr brauchst du eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Vermietest du die Immobilie, ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht wichtig. Für den eigenen Hausrat benötigst du weiterhin eine Hausratversicherung, angepasst an die neue Wohnfläche.