Heimwerken: Verwirkliche deine Wohnträume mit Modernisiert.com

Herzlich willkommen in der Welt des Erschaffens, Reparierens und Verschönerns. Du befindest dich hier im Herzstück von Modernisiert.com – unserer Kategorie für Heimwerken. Dies ist der Ort, an dem Ideen zu Realität werden und wo aus einer bloßen Vorstellung ein greifbares Ergebnis entsteht, auf das du stolz sein kannst. Heimwerken ist weit mehr als nur das Einschlagen eines Nagels in die Wand oder das Streichen einer Decke. Es ist ein Ausdruck deiner Persönlichkeit, ein Weg zur Selbstverwirklichung und oft auch der Schlüssel zu einem nachhaltigeren und wertbeständigeren Zuhause.

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Vielleicht stehst du gerade in einer leeren Wohnung und planst die komplette Renovierung. Vielleicht möchtest du deinem in die Jahre gekommenen Badezimmer neuen Glanz verleihen oder endlich den Traum vom selbstgebauten Esstisch aus Massivholz verwirklichen. Egal, wie groß oder klein dein Projekt ist: Wir begleiten dich dabei. Hier findest du nicht nur Anleitungen, sondern echte Inspiration, fundiertes Fachwissen und die Motivation, die du brauchst, um den Bohrer in die Hand zu nehmen und loszulegen.

In den folgenden Abschnitten tauchen wir tief in die Materie ein. Wir sprechen über die richtige Planung, die unverzichtbare Werkzeugausstattung, Materialkunde und spezifische Techniken für Wände, Böden und Möbel. Lehn dich zurück, sammle Ideen und bereite dich darauf vor, deine Ärmel hochzukrempeln. Dein Zuhause wartet auf deine Handschrift.

Die Philosophie des Selbermachens: Warum Heimwerken glücklich macht

Hast du schon einmal das Gefühl erlebt, mit der Hand über eine Holzoberfläche zu streichen, die du selbst geschliffen und geölt hast? Dieser Moment, wenn das Licht auf die Maserung fällt und du genau weißt: Das habe ich gemacht. Dieses Gefühl ist unbezahlbar. Heimwerken verbindet uns wieder mit der physischen Welt. In einem Alltag, der oft von digitalen Bildschirmen und abstrakten Aufgaben geprägt ist, bietet die Arbeit mit den eigenen Händen einen wunderbaren Ausgleich.

Es geht um Autonomie. Wenn der Wasserhahn tropft, musst du nicht wochenlang auf einen Termin beim Handwerker warten. Du hast das Wissen und das Werkzeug, um das Problem selbst zu lösen. Das spart nicht nur Geld, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen. Jedes abgeschlossene Projekt ist ein kleiner Sieg. Zudem lernst du dein Haus oder deine Wohnung bis in den letzten Winkel kennen. Du verstehst die Bausubstanz, die Leitungen und die Materialien. Dieses Wissen hilft dir, den Wert deiner Immobilie langfristig zu erhalten und zu steigern.

Doch Heimwerken ist auch ein kreativer Prozess. Du bist nicht an die Standardlösungen aus dem Möbelhaus gebunden. Du kannst Maße, Farben und Materialien exakt an deine Bedürfnisse anpassen. Dein Zuhause wird zum Unikat, genau wie du selbst.

Perfekte Planung: Der Grundstein für jedes erfolgreiche Projekt

Bevor der erste Hammer geschwungen wird, muss der Kopf arbeiten. Viele Heimwerkerprojekte scheitern nicht am handwerklichen Geschick, sondern an mangelnder Vorbereitung. Eine solide Planung spart dir Zeit, Geld und vor allem Nerven. Nichts ist frustrierender, als am Samstagnachmittag festzustellen, dass drei Schrauben fehlen und der Baumarkt bereits geschlossen hat.

Bestandsaufnahme und Vision

Beginne immer mit einer genauen Analyse. Was genau willst du erreichen? Soll der Raum nur heller wirken oder muss die komplette Elektrik erneuert werden? Erstelle ein Moodboard. Sammle Farbmuster, Stoffreste oder Fotos aus Magazinen. Dies hilft dir, eine klare visuelle Linie zu finden und Fehlkäufe zu vermeiden, die später nicht ins Gesamtbild passen.

Aufmaß und Materialkalkulation

Das Maßband ist dein bester Freund. Miss alles doppelt nach. Ein alter Handwerkerspruch lautet: „Zweimal messen, einmal schneiden.“ Erstelle Skizzen mit genauen Bemaßungen. Heutzutage gibt es auch praktische Apps, die dir dabei helfen, Grundrisse zu erstellen. Bei der Materialberechnung solltest du immer einen Verschnitt einplanen. Bei Fliesen oder Parkett rechnet man üblicherweise mit 10 bis 15 Prozent Reserve, bei Tapeten kann es je nach Musterrapport sogar mehr sein.

Zeitmanagement und Budget

Sei realistisch. Ein Projekt dauert meist länger, als man anfangs denkt. Wenn du glaubst, du schaffst es an einem Wochenende, plane lieber zwei ein. Dies nimmt den Druck raus und verhindert Flüchtigkeitsfehler. Setze dir auch ein festes Budget, aber halte einen Puffer für Unvorhergesehenes bereit. Gerade bei Altbauten können Überraschungen unter der Tapete oder dem Bodenbelag lauern.

Die Werkstatt: Deine Ausrüstung für professionelle Ergebnisse

Gutes Werkzeug ist der halbe Erfolg. Das klingt wie eine Floskel, ist aber die absolute Wahrheit. Minderwertiges Werkzeug sorgt für unsaubere Ergebnisse, geht schneller kaputt und kann sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen. Du musst nicht sofort eine komplette Schreinerei einrichten, aber eine solide Grundausstattung ist Pflicht. Investiere lieber in wenige, aber hochwertige Teile, als in ein billiges Komplett-Set, bei dem die Zangen nicht greifen und die Schraubendreher nach dreimaliger Benutzung rund sind.

Die unverzichtbare Basis-Ausstattung

Jeder Haushalt sollte über einen gut sortierten Werkzeugkoffer verfügen. Hier ist eine Übersicht, was hineingehört:

  • Hammer: Ein klassischer Schlosserhammer (300g oder 500g) ist universell einsetzbar.
  • Schraubendreher-Set: Achte auf magnetische Spitzen und ergonomische Griffe. Du brauchst Schlitz, Kreuzschlitz (PH und PZ) und immer häufiger auch Torx.
  • Zangen: Eine Kombizange, eine Wasserpumpenzange und ein Seitenschneider decken 90% aller Fälle ab.
  • Messwerkzeuge: Ein 3-Meter-Rollbandmaß, ein Zollstock und eine Wasserwaage sind essenziell.
  • Schneidwerkzeuge: Ein robustes Cuttermesser mit Abbrechklingen und eine kleine Handsäge (Fuchsschwanz oder Puksäge).

Elektrowerkzeuge: Kraft und Präzision

Sobald die Projekte größer werden, kommst du an Elektrowerkzeugen nicht vorbei. Der Markt ist riesig, doch einige Geräte sind echte Allrounder.

Der Akkuschrauber

Er ist das Herzstück jeder modernen Heimwerker-Ausrüstung. Achte auf die Voltzahl (18 Volt ist der Standard für ernsthaftes Arbeiten) und die Akkukapazität (Amperestunden, Ah). Ein bürstenloser Motor (Brushless) sorgt für mehr Leistung und längere Lebensdauer. Ein zweiter Akku ist empfehlenswert, damit du ohne Zwangspause durcharbeiten kannst.

Die Bohrmaschine / Der Bohrhammer

Für Löcher in Holz oder Metall reicht der Akkuschrauber oft aus. Sobald du aber in Betonwände bohren musst, brauchst du einen Bohrhammer mit pneumatischem Schlagwerk. Eine normale Schlagbohrmaschine kommt bei Stahlbeton schnell an ihre Grenzen und du quälst dich und die Maschine unnötig.

Sägen und Schleifen

Eine Stichsäge ist extrem vielseitig für Kurvenschnitte und Anpassungsarbeiten. Für lange, gerade Schnitte eignet sich eine Handkreissäge, idealerweise mit Führungsschiene. Zum Glätten von Oberflächen ist ein Exzenterschleifer meist die beste Wahl für den Allround-Einsatz, da er einen hohen Abtrag mit einem feinen Schliffbild kombiniert.

Materialkunde: Den richtigen Werkstoff wählen

Die Wahl des richtigen Materials bestimmt nicht nur die Optik, sondern auch die Haltbarkeit deines Projekts. Holz ist nicht gleich Holz, und Farbe ist nicht gleich Farbe. Ein tiefes Verständnis der Materialien hilft dir, Fehler zu vermeiden, wie etwa das Verwenden von nicht wasserfestem Leim im Badezimmer oder das Streichen einer falschen Farbe auf frischen Putz.

Holz – Der lebendige Baustoff

Holz bringt Wärme in jeden Raum. Man unterscheidet grob zwischen Weichholz (z.B. Fichte, Kiefer) und Hartholz (z.B. Eiche, Buche). Weichhölzer sind günstiger und leichter zu bearbeiten, aber auch empfindlicher gegen Kratzer. Harthölzer sind robust und langlebig, erfordern aber schärferes Werkzeug. Für den Außenbereich sind Hölzer wie Douglasie, Lärche oder Tropenhölzer (bitte auf FSC-Zertifizierung achten!) geeignet, da sie von Natur aus resistenter gegen Witterungseinflüsse sind.

Farben und Lacke

Wandfarben werden meist als Dispersionsfarben angeboten. Achte auf die Deckkraftklasse (Klasse 1 deckt am besten) und die Nassabriebbeständigkeit (wichtig für Küche und Flur). Lacke gibt es auf Wasserbasis (Acryllack) oder Lösemittelbasis (Alkydharzlack). Acryllacke sind umweltfreundlicher, geruchsarm und trocknen schnell – ideal für den Innenbereich und Kinderspielzeug. Lösemittelhaltige Lacke verlaufen oft glatter und sind härter, riechen aber stark und brauchen lange zum Trocknen.

Befestigungstechnik: Dübel und Schrauben

Die Verbindung ist nur so stark wie das schwächste Glied. Analysiere den Untergrund. Handelt es sich um Gipskarton? Dann brauchst du Hohlraumdübel. Ist es Porenbeton? Hierfür gibt es Spezialdübel. Bei massivem Beton oder Ziegelmauerwerk funktionieren Universaldübel meist gut. Bei Schrauben setzt sich der Torx-Antrieb (Stern) immer mehr durch, da er die Kraftübertragung verbessert und das „Ausnudeln“ des Schraubenkopfes verhindert. Edelstahl-Schrauben sind Pflicht im Außenbereich und in Feuchträumen, um Rostfahnen zu vermeiden.

Wände gestalten: Mehr als nur Weiß streichen

Die Wände sind die Leinwand deines Zuhauses. Ihre Gestaltung hat den größten Einfluss auf die Raumwirkung. Ob du tapezierst, streichst oder verputzt – Sauberkeit und Vorbereitung sind hier das A und O.

Untergrundvorbereitung

Eine Wand muss sauber, trocken und tragfähig sein. Alte Leimfarben müssen abgewaschen, blätternde Anstriche entfernt werden. Risse und Löcher spachtelst du mit geeigneter Füllmasse zu. Wichtig: Saugende Untergründe (wie neuer Putz oder Gipskarton) müssen unbedingt grundiert werden (Tiefengrund). Dies verhindert, dass der Untergrund der Farbe oder dem Tapetenkleister das Wasser zu schnell entzieht, was zu Flecken oder abfallenden Tapeten führen würde.

Kreative Wandtechniken

Trau dich an Farbe! Eine Akzentwand in einem tiefen Blau oder einem warmen Terrakotta kann Wunder wirken. Wer es strukturierter mag, greift zu Reibeputz oder Spachteltechniken. Sichtbeton-Optik ist modern und lässt sich mit speziellen Spachtelmassen auch nachträglich aufbringen. Wandpaneele aus Holz oder modernen Kunststoffen sind eine weitere Möglichkeit, Textur in den Raum zu bringen und gleichzeitig den Schallschutz zu verbessern.

Bodenbeläge: Das Fundament des Wohnens

Der Boden muss viel aushalten: Schritte, Möbelrücken, spielende Kinder und Haustiere. Gleichzeitig soll er gut aussehen und sich angenehm anfühlen.

Bodenbelag Vorteile Nachteile Geeignet für
Parkett Natürlich, warm, hochwertig, renovierbar (abschleifbar). Teuer, empfindlich gegen Nässe und Kratzer. Wohnzimmer, Schlafzimmer.
Laminat Günstig, robust, viele Designs, einfach zu verlegen (Klick). Fußkalt, lauter Trittschall, nicht renovierbar. Büro, Flur, Kinderzimmer.
Vinyl / Designboden Wasserfest, fußwarm, leise, sehr robust, geringe Aufbauhöhe. Untergrund muss sehr eben sein, künstliches Material. Küche, Bad, gesamter Wohnbereich.
Fliesen Extrem haltbar, hygienisch, ideal für Fußbodenheizung. Kalt ohne Heizung, Fugen können verschmutzen, hart. Bad, Küche, Eingangsbereich.

Verlegetipps

Die meisten modernen Bodenbeläge werden schwimmend verlegt, das heißt, sie sind nicht fest mit dem Untergrund verbunden. Achte auf eine geeignete Trittschalldämmung. Sie gleicht nicht nur kleine Unebenheiten aus, sondern sorgt auch für Ruhe – besonders wichtig in Mehrfamilienhäusern. Beachte unbedingt die Dehnungsfugen zu den Wänden hin, damit das Material bei Temperaturschwankungen arbeiten kann, ohne sich zu wölben.

Möbelbau und Upcycling: Unikate schaffen

Wenn du im Handel einfach nicht das passende Möbelstück findest, bau es selbst! Möbelbau ist die Königsdisziplin des Heimwerkens, aber mit modernen Materialien wie Leimholzplatten oder Multiplex ist es einfacher als gedacht.

Palettenmöbel und Upcycling

Der Einstieg gelingt oft über Upcycling. Aus alten Europaletten lassen sich mit wenig Aufwand stylische Lounge-Möbel für den Balkon oder Couchtische bauen. Wichtig ist hier das gründliche Abschleifen, um Splitter zu vermeiden. Upcycling bedeutet auch, alten Möbeln neues Leben einzuhauchen. Eine alte Kommode vom Flohmarkt wirkt mit frischem Kreidelack und neuen Griffen wie ein Designerstück. Das ist nachhaltig und erzählt eine Geschichte.

Regale und Tische

Für den Bau von Regalen eignen sich Konstruktionsholz oder fertige Regalböden aus dem Baumarkt. Verbindungen kannst du klassisch mit Holzdübeln und Leim herstellen oder, für den Anfang einfacher, mit Winkeln oder verdeckten Verschraubungen (Pocket Holes). Ein selbstgebauter Esstisch aus einer massiven Eichenbohle mit angeschraubten Stahlkufen ist ein Projekt, das an einem Wochenende realisierbar ist, aber Eindruck für ein ganzes Leben schindet.

Installation: Sanitär und Elektro – Sicherheit geht vor

Hier betreten wir einen Bereich, in dem Vorsicht geboten ist. Während du beim Malen „nur“ optische Fehler machen kannst, geht es bei Strom und Wasser um Sicherheit und Bausubstanz.

Elektroarbeiten

Der Grundsatz lautet: Finger weg von Arbeiten am Verteilerkasten oder an Hauptleitungen! Das ist Sache des zertifizierten Elektrikers. Was du als versierter Heimwerker oft darfst (bitte lokale Gesetze prüfen!), ist das Tauschen von Lampen oder das Wechseln von Schalterblenden und Steckdosenabdeckungen – vorausgesetzt, die Sicherung ist draußen und gegen Wiedereinschalten gesichert (Spannungsfreiheit feststellen!). Respektiere den Strom. Wenn du dir unsicher bist, hol dir Hilfe.

Sanitärinstallation

Einen Wasserhahn zu tauschen oder einen neuen Duschkopf zu montieren, ist kein Hexenwerk. Wichtig sind hier Dichtungen und Gewinde. Hanf und Dichtpaste sind die traditionellen Dichtmittel, Teflonband ist die moderne, etwas sauberere Variante. Achte bei der Montage von Armaturen darauf, die verchromten Oberflächen nicht mit der Rohrzange zu verkratzen – leg ein Tuch dazwischen oder nutze eine Armaturenzange mit Kunststoffbacken.

Der Garten: Dein grünes Wohnzimmer

Heimwerken endet nicht an der Terrassentür. Der Garten oder Balkon bietet unzählige Möglichkeiten. Der Bau einer Holzterrasse ist ein beliebtes Frühjahrsprojekt. Hier ist der konstruktive Holzschutz entscheidend: Holz darf nie dauerhaft im Wasser stehen. Unterkonstruktionen müssen unterlüftet sein, und direkter Erdkontakt sollte durch Betonplatten oder Stelzlager vermieden werden.

Hochbeete und Sichtschutz

Ein Hochbeet schont den Rücken und liefert bessere Erträge durch die Bodenwärme. Du kannst es aus Holz, Stein oder Metall bauen. Achte auf eine Auskleidung mit Noppenfolie, um das Holz vor der feuchten Erde zu schützen, und ein Wühlmausgitter am Boden. Ein selbstgebauter Sichtschutz aus Rhombusleisten sieht modern aus und sorgt für Privatsphäre, ohne den Garten komplett „einzumauern“.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Bei Modernisiert.com liegt uns die Zukunft am Herzen. Heimwerken bietet große Chancen für den Umweltschutz. Durch das Dämmen von Heizkörpernischen, das Anbringen von Dichtungsbändern an alten Fenstern oder das Dämmen der Rollladenkästen kannst du mit kleinem Budget viel Energie sparen. Die Verwendung von ökologischen Baustoffen wie Lehmputz, Holzfaserplatten oder Leinölfarben sorgt nicht nur für ein besseres Raumklima, sondern schont auch Ressourcen. Denke bei jedem Projekt darüber nach: Kann ich Material wiederverwenden? Ist das neue Produkt langlebig und recycelbar?

Sicherheit und Gesundheitsschutz

Kein Projekt ist es wert, deine Gesundheit zu riskieren. Zur Grundausstattung in der Werkstatt gehört Schutzkleidung (PSA – Persönliche Schutzausrüstung).

  • Augenschutz: Eine Schutzbrille verhindert, dass Späne oder Chemikalien ins Auge gelangen.
  • Gehörschutz: Sägen, Bohrer und Schleifmaschinen sind laut. Schütze deine Ohren.
  • Atemschutz: Beim Schleifen (besonders von Lacken oder Eichenholz) und beim Arbeiten mit Mineralwolle ist eine FFP2- oder FFP3-Maske Pflicht. Feinstaub ist lungengängig und schädlich.
  • Handschuhe: Schützen vor Splittern und scharfen Kanten. Aber Vorsicht: An rotierenden Maschinen (Bohrer, Kreissäge) niemals Handschuhe tragen! Sie könnten eingezogen werden.

Inspiration und Trends: Bleib neugierig

Die Welt des Heimwerkens dreht sich weiter. Smart Home hält Einzug in unsere Werkzeugkisten und Wohnzimmer. Intelligente Lichtsteuerungen lassen sich heute oft ohne Schlitze klopfen nachrüsten. Modulare Möbelsysteme und multifunktionale Raumnutzung sind große Themen. Bleib offen für Neues. Schau dir Tutorials an, besuche Fachmessen oder tausche dich in Foren aus. Aber vergiss bei allen Trends nie deinen eigenen Stil. Dein Zuhause muss dir gefallen, nicht dem Katalog.

Wir von Modernisiert.com wünschen dir viel Erfolg, eine ruhige Hand und vor allem viel Freude bei der Umsetzung deiner Projekte. Mach es zu deinem Projekt. Mach es modern. Mach es selbst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Heimwerken

Welches Werkzeug brauche ich als absoluter Anfänger?

Starte mit einem hochwertigen Hammer, einem Set Schraubendreher, einer Kombizange, einem Maßband, einem Cutter-Messer und einer kleinen Wasserwaage. Als erstes Elektrowerkzeug empfiehlt sich ein 18-Volt-Akkuschrauber. Mit dieser Basis kannst du Möbel aufbauen, Bilder aufhängen und kleine Reparaturen durchführen. Erweitere das Sortiment dann projektbezogen.

Darf ich in einer Mietwohnung Löcher in die Fliesen bohren?

Grundsätzlich gehört das Bohren von Löchern zur vertragsgemäßen Nutzung der Mietsache, sofern es notwendig ist (z.B. für Spiegel oder Handtuchhalter im Bad). Dennoch solltest du versuchen, in die Fugen zu bohren, da sich diese beim Auszug leichter verschließen lassen. Noch besser: Nutze moderne Klebesysteme, die sich rückstandslos entfernen lassen, um Ärger mit dem Vermieter zu vermeiden.

Wie entsorge ich Baustellenabfälle richtig?

Kleine Mengen Bauschutt gehören nicht in die schwarze Tonne. Viele Wertstoffhöfe nehmen Bauschutt in Kleinmengen (oft bis 100 Liter) kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr an. Bei größeren Projekten lohnt sich ein Containerdienst. Farbreste und Lacke müssen als Sondermüll bei der Schadstoffsammelstelle abgegeben werden, sofern sie nicht vollständig eingetrocknet sind.

Wann muss ich einen Profi beauftragen?

Arbeiten an der Elektroinstallation (außer Leuchtmittelwechsel und einfache Blenden), an Gasleitungen sowie statisch relevante Eingriffe (Wanddurchbrüche) gehören zwingend in die Hände von Fachpersonal. Auch bei komplexen Sanitärinstallationen oder Arbeiten am Dach ist professionelle Hilfe ratsam, um Folgeschäden und Versicherungsprobleme zu vermeiden.

Wie lagere ich angebrochene Farbeimer?

Verschließe den Deckel luftdicht. Ein Tipp: Lagere den Eimer kurzzeitig auf dem Kopf, damit die Farbe den Spalt zwischen Deckel und Eimer abdichtet (aber stelle sicher, dass er wirklich dicht ist!). Lagere Farben kühl, aber frostfrei. Wenn die Farbe faulig riecht, ist sie „umgekippt“ und muss entsorgt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Bohrschrauber und Schlagbohrschrauber?

Ein Bohrschrauber kann bohren und schrauben. Ein Schlagbohrschrauber hat zusätzlich eine mechanische Schlagfunktion. Diese erzeugt Vibrationen, die helfen, in Ziegelmauerwerk oder leichten Beton zu bohren. Für harten Stahlbeton reicht die Schlagfunktion eines Akkuschraubers meist nicht aus; hier wird ein Bohrhammer benötigt.